| Mangelnde
Bewegung hat vielfältige Auswirkungen auf die Gesundheit und ist an der
Entstehung zahlreicher sogenannter Zivilisationskrankheiten beteiligt. In
erster Linie führt Bewegungsmangel bei gleichzeitiger kalorienreicher
Kost zu Übergewicht (Adipositas). Daraus ergeben sich eine Vielzahl von
Begleiterkrankungen. So ist Übergewicht häufig für die Ausbildung von
Diabetes mellitus (Typ 2), Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck
(Hypertonie) verantwortlich. Das gleichzeitige Vorliegen dieser vier
Erkrankungen wird auch als metabolisches Syndrom bezeichnet, für dessen
Entstehung neben einer falschen Ernährung auch eine mangelnde
körperliche Bewegung
eine wichtige Rolle spielt. Die gravierendste Folgeerkrankung des metabolischen Syndroms stellt die
Arterienverkalkung (Arteriosklerose) dar. Als Ursache für Herzinfarkt,
Schlaganfall etc. ist sie mit ca. 50% die Todesursache
Nummer 1 in den Industriestaaten. Eine angepasste Ernährung kann in
Kombination mit sportlicher Aktivität dazu beitragen, die Ursachen
(Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen etc.) für die
Arterienverkalkung und der damit verbundenen hohen Sterblichkeit zu
reduzieren.
Auch in der Prävention und Therapie der Osteoporose spielt die
Bewegung eine wichtige Rolle. Durch die körperliche Aktivität wird (v.a.
in jungen Lebensjahren) die Knochendichte erhöht, was das Risiko einer
Osteoporose vermindert. Den häufig bei bereits fortgeschrittener
Erkrankung auftretenden Knochenbrüchen kann
ebenfalls vorgebeugt werden, indem die Koordinationsfähigkeit durch
sportliche Aktivität verbessert wird.
Neben der verminderten Lebensqualität, die aus diesen Erkrankungen
resultiert, sind auch die Kosten für das Gesundheitssystem zu nennen.
Auch unter diesem Aspekt erscheint es sinnvoller, präventive Maßnahmen zu unterstützen als
Milliarden für die Therapie auszugeben.
Ausführliche Informationen zum Thema Sportmedizin sowie zu deren
klinischen Anwendung dem
Angebot der Klinik können Sie auf den Seiten der Klinik Hohenfreudenstadt (Bereich Innere Medizin) nachlesen.
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